Sabine, 54, geschieden, ihre beiden Kinder studierten in anderen Städten. Sie arbeitete als Personalleiterin in einem mittelständischen Unternehmen – ein Job, der sie forderte und der ihr eigentlich Spaß machte. Doch in letzter Zeit fühlte sie sich zunehmend unruhig, innerlich getrieben, als würde sie in ihrem eigenen Leben nicht mehr richtig ankommen.
Nach der Trennung vor drei Jahren hatte sie sich eine schöne Wohnung eingerichtet, Freundinnen getroffen, Sport gemacht – alles Dinge, die ihr gutgetan hatten. Trotzdem blieb da ein Gefühl von Enge, von „nicht richtig atmen können“. Besonders in geschlossenen Räumen spürte sie das: Bei Meetings, beim Arzt, selbst im eigenen Wohnzimmer. Als ob die Wände näher rückten und ihr die Luft wegblieb.
Therapie hatte sie schon einmal probiert, vor Jahren. Sie saß gegenüber einer freundlichen Therapeutin in einem Praxisraum und sollte über ihre Gefühle sprechen. Sabine hatte versucht, sich zu öffnen, aber es fühlte sich an wie ein Verhör. Die Worte blieben stecken, die Gedanken kreisten, und am Ende ging sie frustriert wieder nach Hause. „Vielleicht bin ich einfach nicht der Typ für Therapie“, dachte sie damals.
Jetzt stand sie vor einer Entscheidung: Der Job wurde umstrukturiert, sie könnte eine neue Stelle in einem anderen Bereich annehmen oder sich komplett neu orientieren. Gleichzeitig fragte sie sich, ob sie sich noch einmal auf eine Beziehung einlassen möchte – oder ob sie lieber allein bleibt, um sich nicht wieder verletzlich zu machen. Gehen oder bleiben? In welche Richtung? Die Fragen drehten sich im Kopf, aber keine Antwort fühlte sich richtig an.
Körperlich merkte Sabine die Anspannung deutlich: verspannter Nacken, flache Atmung, manchmal Herzklopfen ohne erkennbaren Grund. Nachts lag sie wach und grübelte. Sie funktionierte nach außen, aber innen fühlte sie sich erschöpft und orientierungslos.
Sabine ist nach der Therapie freier und probiert sich aus. Aus dieser Haltung heraus konnte sie auch die ihr angeboteten Stelle annehmen: Nicht aus Angst oder Pflicht, sondern weil sie neugierig geworden ist, was noch möglich ist. Und sie hat begonnen, sich wieder vorsichtig und mit Vertrauen in sich selbst für Nähe zu öffnen.
Mit Sabine bin ich Walk & Talk gegangen – im Volkspark Wilmersdorf. Beim ersten Treffen hat sie sofort gemerkt: „Hier kann ich atmen.“ Die Bewegung, die frische Luft, das Gehen Seite an Seite – all das hat ihr geholfen, sich zu öffnen, ohne dass es sich wie ein Gespräch „über sie“ anfühlte.
Die Bewegung aktiviert beide Gehirnhälften und beruhigt dein Nervensystem. Viele Frauen erleben, dass beim Gehen Dinge klarer werden. Du kannst lernen, Entscheidungen zu treffen (Gehen oder Bleiben?), Perspektiven zu wechseln und Chancen zu erkennen. Die Natur und die frische Luft tragen dazu bei, dass du dich weniger eingeengt fühlst.
Wir haben kleine Pausen gemacht, wenn die Anspannung zu groß wurde – einfach stehenbleiben, atmen, spüren. Ihr Körper hat ihr gezeigt, wo die Angst sitzt, und gleichzeitig hat die Bewegung ihr geholfen, diese Angst nicht festzuhalten.
Natürlich kannst du auch in meiner Praxis arbeiten, wenn dir das lieber ist. Dort gibt es einen großen Raum, in dem wir uns bewegen können – aufstehen, ein paar Schritte gehen, Positionen wechseln. Oder du sitzt klassisch im Sessel und wir sprechen miteinander. Ich passe mich deinem Tempo und deinen Bedürfnissen an.
Für Frauen, die sich in geschlossenen Räumen unwohl fühlen oder beim Denken Bewegung brauchen, kann Walk & Talk eine natürlich Alternative sein:
Wenn auch du das Gefühl hast, beim Gehen besser denken zu können, dann lass und Walk & Talk ausprobieren. Wir treffen uns im Volkspark Wilmersdorf oder in meiner Praxis – so, wie es für dich passt.
Gehe oder bleiben? Bewegen oder sitzen? Lass uns herausfinden, wie wir miteinander arbeiten können und was du genau jetzt brauchst.
Ein kurzer, kostenloser Zoomcall genügt, um dein Thema kurz zu umreißen und mich kennenzulernen.
Danach entscheiden wir gemeinsam, ob wir in einem Erstgespräch in den Volkspark zum Walk & Talk gehen oder uns erstmal in der Praxis genauer kennenlernen wollen.
€ 85*
In einer Einzelsitzung schauen wir in Ruhe auf das, was dich gerade beschäftigt. Du bekommst einen geschützten Raum, um erst einmal anzukommen und dich auf dich selbst einzulassen. Gemeinsam sortieren wir, was für dich im Moment wirklich zählt, und du spürst, ob meine Art dich gut begleitet. Du kannst offen erzählen, was dich belastet, welche Veränderungen du dir wünschst, und wir überlegen gemeinsam, wie dein Weg aussehen könnte.
Die Dauer einer Therapie richtet sich nach deinem Anliegen und deinem Tempo. Schon nach ein paar Terminen erkennen wir gemeinsam, welche Schritte für dich im Alltag hilfreich sind, und passen alles flexibel an deine Bedürfnisse an.
€ 400*
Mit dem Vorteilspaket schaffst du dir einen verlässlichen Rahmen. Du bekommst Zeit und einen geschützten Raum, um dich mit deinen Themen auseinanderzusetzen. Über fünf Termine begleite ich dich kontinuierlich. So können wir in Ruhe anschauen, was dich bewegt, und Schritt für Schritt klären, was dir guttut. Du merkst, dass du in diesem Prozess nicht allein bist. Durch die regelmäßigen Treffen entsteht Klarheit und Struktur.
Zwischen den Sitzungen bin ich bei wichtigen Fragen per Mail erreichbar. Am Ende der fünf Termine haben wir gemeinsam einen guten Überblick, wie es für dich weitergehen kann und welche nächsten Schritte für dich passen.
*Hinweis zur Kostenübernahme: Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz nicht. Wenn du eine private Zusatzversicherung hast, kannst du dort eine mögliche Erstattung anfragen. Die Vorteile einer selbstfinanzierten Therapie: keine langen Wartezeiten, freie Methodenwahl und keine Einträge in Personalakten.