Andrea, 49, ist Abteilungsleiterin in einem Technologieunternehmen. Sie hat sich hochgearbeitet, ist respektiert, verdient gut. Ihr Job war immer ihre Stärke – Struktur, Kontrolle, Leistung. Doch seit einem Jahr läuft etwas schief.
In Meetings kommen plötzlich Hitzewallungen. Sie spürt, wie ihr Gesicht rot wird, Schweiß auf der Stirn steht, das Herz rast. Alle schauen sie an. Sie versucht, ruhig zu bleiben, weiterzusprechen, aber innerlich ist sie in Panik. „Merken die das? Denken die, ich bin nicht mehr belastbar?“
Die Konzentration lässt nach. Früher konnte sie drei Projekte gleichzeitig jonglieren, jetzt verliert sie den roten Faden, Namen fallen ihr nicht mehr ein und manchmal vergisst sie Termine. Das ist ihr früher nie passiert!
Nachts liegt sie wach, grübelt über Fehler, die sie gemacht hat, oder solche, die sie vielleicht machen wird. Das Schlafdefizit verschärft den Brainfog zusätzlich. Morgens ist sie erschöpft, bevor der Tag überhaupt beginnt.
Andrea funktioniert noch, aber es kostet sie immer mehr Kraft. Sie hat Angst, dass ihre Leistung nachlässt, dass jüngere Kolleginnen sie überholen, dass sie ihre Position verliert. In ihrem Unternehmen wird über Wechseljahre nicht gesprochen – das ist ein Tabuthema. Sie fühlt sich allein und fremd im Körper, weil er gerade nicht nachvollziehbare Dinge macht.
Zu Hause ist sie gereizt, erschöpft, hat keine Energie mehr für ihre Partnerschaft oder Freundschaften. Ihr Mann sagt: „Du arbeitest zu viel.“ Aber sie kann nicht aufhören – Arbeit ist das, was sie definiert. Wenn sie dort versagt, wer ist sie dann noch?
Mit Andrea haben wir zuerst ihren Stress sichtbar gemacht. In der Körperpsychotherapie haben wir ihre körperlichen Reaktionen besprochen und sie sollte sie in den nächsten Tagen beobachten. Ich habe ihr den Ablauf im Hormonsystem erläutern können, damit sie versteht, was mit ihr passiert. Aber wichtiger war, dass sie kleine Übungen in den Alltag integrieren konnte. Das hat sie sichtlich entspannt, auch wenn die Symptome nunmal da sind.
Sie kann der nächsten Wallung beispielsweise mit Atemübungen begegnen, die sie diskret in Meetings machen kann. Kurze Pausen, in denen sie sich erdet und Wasser über die Unterarme laufen lässt, haben ihr geholfen, handlungsfähig zu bleiben, auch wenn ihr Körper für sie merkwürdige Dinge veranstaltet.
Dann haben wir an ihren Glaubenssätzen gearbeitet: „Ich bin nur wertvoll, wenn ich leiste.“ „Schwäche zeigen ist gefährlich.“ „Ich muss perfekt sein.“ Ihre Überzeugungen haben Andrea jahrzehntelang angetrieben – aber jetzt erschöpfen sie sie. Wir haben neue Perspektiven entwickelt: Leistung ist wichtig, aber nicht um jeden Preis. Pausen sind kein Müßiggang, sondern notwendig.
Andrea hat angefangen, Aufgaben abzugeben, Nein zu sagen, wenn es zu viel wird. Das war anfangs schwer – sie hatte Angst, als inkompetent wahrgenommen zu werden. Aber das Gegenteil passierte: Ihr Team respektierte sie mehr, weil sie einfach authentisch ist.
Heute arbeitet Andrea immer noch in ihrer Position, aber anders. Sie hat ihre Arbeitszeit leicht reduziert, setzt klare Grenzen, nimmt sich bewusst Auszeiten. Die Wechseljahre sind für sie kein Karriere-Killer, weil sie den Signalen ihres Körpers zuhört und sich um sich selbst kümmern kann.
Mein MenoYoga-Kurs hat ihr zusätzlich geholfen, ihren Körper als Verbündeten zu sehen, nicht als Gegner. Die Kombination aus Körperpsychotherapie und Yoga hat ihr Nervensystem beruhigt.
Wenn du dich in Andrea wiedererkennst und Druck im Job spürst oder dein Körper nicht mehr so mitmacht wie früher, lass uns sprechen. Gemeinsam finden wir heraus, wie du Leistung und Selbstfürsorge in Einklang bringen kannst.
Wenn dein Körper im Job nicht mehr mitspielt und du nicht weißt, wie du das alles noch schaffen sollst, melde dich bei mir. In einem unverbindlichen Zoomcall von 15 Minuten erzählst du mir, was dich belastet, und wir überlegen zusammen, welche Unterstützung du brauchst.
Das reicht meistens schon, um deine Situation zu erfassen und einen ersten Eindruck voneinander zu bekommen. Danach klären wir, ob ein Erstgespräch für dich passt oder du lieber direkt ein 5-Sitzungen-Paket buchen möchtest. Ich bin gespannt auf unser Gespräch.
Hier kannst du deinen Termin vereinbaren:
€ 85*
In einer Einzelsitzung schauen wir in Ruhe auf das, was dich gerade beschäftigt. Du bekommst einen geschützten Raum, um erst einmal anzukommen und dich auf dich selbst einzulassen. Gemeinsam sortieren wir, was für dich im Moment wirklich zählt, und du spürst, ob meine Art dich gut begleitet. Du kannst offen erzählen, was dich belastet, welche Veränderungen du dir wünschst, und wir überlegen gemeinsam, wie dein Weg aussehen könnte.
Die Dauer einer Therapie richtet sich nach deinem Anliegen und deinem Tempo. Schon nach ein paar Terminen erkennen wir gemeinsam, welche Schritte für dich im Alltag hilfreich sind, und passen alles flexibel an deine Bedürfnisse an.
€ 400*
Mit dem Vorteilspaket schaffst du dir einen verlässlichen Rahmen. Du bekommst Zeit und einen geschützten Raum, um dich mit deinen Themen auseinanderzusetzen. Über fünf Termine begleite ich dich kontinuierlich. So können wir in Ruhe anschauen, was dich bewegt, und Schritt für Schritt klären, was dir guttut. Du merkst, dass du in diesem Prozess nicht allein bist. Durch die regelmäßigen Treffen entsteht Klarheit und Struktur.
Zwischen den Sitzungen bin ich bei wichtigen Fragen per Mail erreichbar. Am Ende der fünf Termine haben wir gemeinsam einen guten Überblick, wie es für dich weitergehen kann und welche nächsten Schritte für dich passen.
*Hinweis zur Kostenübernahme: Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz nicht. Wenn du eine private Zusatzversicherung hast, kannst du dort eine mögliche Erstattung anfragen. Die Vorteile einer selbstfinanzierten Therapie: keine langen Wartezeiten, freie Methodenwahl und keine Einträge in Personalakten.