Was ist eine narzisstische Störung?

Echo und Narziss (John William Waterhouse, 1903, Walker Art Gallery, Liverpool) Annette Bauer HP Psychotherapie
Selbstverliebt ist Narziss, aber eine narzisstische Störung geht meist mit der tiefen Scham einher, nicht gut genug zu sein. Ein Erklärungsversuch.

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Ovids schöne Narziss

Er kniete am Rand eines stillen Teiches, schaute ins Wasser – und verliebte sich in das Gesicht, das ihn von unten ansah, in den Mund, der sich bewegte, wenn er sprach und in die Augen, die ihn ansahen – genau so, wie er sich ansah. Das Bild „Echo and Narcissus“ von John William Waterhouse, 1903, (siehe oben) konnte ich gerade in Liverpool in der Walker Art Gallery bewundern und schreibe deshalb gleich mal über diesen missverstandenen Mythos:

Narziss, der schöne Jüngling aus Ovids Metamorphosen, war verdammt zu einer Liebe, die er nie berühren konnte. Er liebte sich – und verhungerte daran. Er verhungerte, weil das Bild, das er liebte, nicht er selbst war, es war ein Spiegelbild. Uns jedes Mal, wenn er es berühren wollte, zerbrach es in Wellen.

Narziss gilt seither als Symbol der Selbstverliebtheit – des Menschen, der sich selbst so sehr liebt, dass er für andere keinen Platz hat. Aber wer die Geschichte wirklich liest, sieht etwas anderes: einen jungen Mann, der sich nicht wirklich erkennen kann. Der in sein Spiegelbild schaut und glaubt, dort jemand anderen zu sehen. Der stirbt – nicht an zu viel Selbstliebe, sondern an der Unfähigkeit, sich selbst wirklich zu begegnen und sich zu lieben, wie er ist.

Das ist die eigentliche Tragödie, die im Kern dessen steckt, was die Psychologie später nach ihm benannt hat.

Ein Name, der in die Irre führt

Der Psychoanalytiker Heinz Kohut, der den Begriff der narzisstischen Persönlichkeitsstörung in den späten 1960er Jahren prägte, beschrieb etwas, das mit Selbstliebe kaum etwas zu tun hat. In seiner Selbstpsychologie formulierte er: Wer narzisstisch gestört ist, hat in der Kindheit nicht genug Spiegelung erfahren. Das Kind wurde nicht wirklich gesehen – in dem, was es fühlte, was es brauchte, was es war. Stattdessen lernte es: Ich werde geliebt, wenn ich leiste, glänze und keine Schwäche zeige. Die echte Person dahinter – verletzlich, suchend, manchmal ängstlich – durfte nicht da sein.

Was daraus entsteht, ist kein Mensch, der sich zu sehr liebt. Es ist ein Mensch, der gelernt hat, sich selbst nicht zu mögen, wie er eigentlich ist.  Deshalb braucht er das von außen, was er innen nicht (selbst) fühlen kann: Bewunderung, Bestätigung, die Gewissheit, dass er es wert ist. Der Glanz der Grandiosität ist eine Schutzhülle für eine tiefsitzende Scham. Du merkst, ich werbe hier für Verständnis, obwohl das bei Narzissten im wahren Leben durchaus schwerfallen kann.

Das Wasser, in das Narziss schaut, ist bei diesen Menschen kein Spiegel ihrer Liebe, es ist ein Spiegel ihrer Sehnsucht. Damit trifft der Mythos etwas erstaunlich Genaues – auch wenn er falsch verstanden worden ist.

Was in der Kindheit passiert

Keine narzisstische Persönlichkeitsstruktur entsteht aus dem Nichts. Die Forschung beschreibt mehrere Wege, die dorthin führen können – und sie widersprechen sich auf den ersten Blick: Ein Kind wird emotional vernachlässigt, bekommt keine Anerkennung für das, was es wirklich ist, und lernt, sich seinen Wert zu erarbeiten. Oder: Ein Kind wird übermäßig bewundert, ausschließlich für Leistung und äußere Attribute gelobt – und lernt, dass nur das zählt, was andere sehen. In beiden Fällen beschreibt Heinz Kohut in seiner Analyse des Selbst dasselbe Kernproblem: Das Selbst des Kindes wurde nicht stabil gespiegelt. Es durfte nicht einfach sein; es musste etwas leisten, um zu zählen.

Du kannst dir das so vorstellen: Ein Kind, das immer hört „Das kannst du besser“ oder „So wirst du nichts erreichen“ – aber nie „Du bist gut und toll, so wie du bist“ – entwickelt eine innere Stimme, die leise aber dauerhaft sagt: Ich bin nicht genug. Diese Stimme wird irgendwann so unerträglich, dass das Nervensystem eine Lösung findet und kurzum das Gegenteil behauptet. Und das laut und überzeugend, vor allem für sich selbst. Es ist keine Lüge, die diese Menschen im Inneren hören, es ist ein tief verankerter Schutzmechanismus, der sie enorm viel Energie kostet.

Was dann bleibt, ist ein Mensch, der sich nach innen leer anfühlt und nach außen unverwundbar wirkt. Der Bewunderung braucht wie andere Menschen die Luft zum Atmen, aber nicht aus Eitelkeit, sondern weil er selbst nicht weiß, wie er sich halten soll ohne sie. Dieser Mensche sehnt und fürchtet Nähe gleichzeitig, weil echte Nähe bedeuten würde, wirklich gesehen zu werden – da, wo er sich ganz besonders schämt.

Wenn möglich: wohlwollend hinschauen

Wenn du mit einem Menschen mit narzisstischen Zügen zusammenlebst – als Partnerin, Kind, Kollegin – dann ist es verständlich, wenn du erschöpft bist. Erschöpft vom Erklären, vom Anpassen, vom Gefühl, nie richtig zu liegen. Und gleichzeitig gibt es manchmal einen Moment, in dem du ahnst: da ist mehr. Da ist jemand, der sehr viel Schmerz trägt – und nicht weiß wie er damit umgehen soll.

Das bedeutet nicht, dass du für ihn oder sie diesen Schmerz tragen sollst oder auch nur kannst. Das bedeutet nicht, dass du bleiben musst, wenn du dich selbst verlierst. Aber es kann helfen, das Muster zu verstehen, um aus der Verwirrung herauszukommen. Wenn du weißt, dass das Schweigen nach einer Kritik keine Strafe für dich ist, sondern die einzige Strategie, die dieser Mensch kennt, um sich vor Scham zu schützen – dann kannst du für dich besser entscheiden, ob du das weiterhin ertragen kannst oder sogar mittragen möchtest. Nicht das Verhalten des anderen, dein innerer Abstand zu der Person erlaubt dir, dich selbst richtig zu fühlen.

Das ist Arbeit oder der Weg, den du gehen kannst. Und manchmal braucht dieser Weg Begleitung.

Zahlen & Daten zu Narzissmus

Etwa eine Million Menschen in Deutschland könnten von einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung betroffen sein – das legen Prävalenzschätzungen zwischen einem und 1,2 Prozent der Bevölkerung nahe, die das Deutsche Ärzteblatt in einer Übersicht zum Störungsbild zusammenfasst. Und die meisten von ihnen wissen es nicht, weil sie es schlicht nicht als Problem erleben. Genau das macht dieses Störungsbild so komplex: Es zeigt sich selten im Gespräch mit einer Therapeutin, sondern meist zuerst im Zusammenleben – als Muster, das andere erschöpft, verletzt oder hilflos zurücklässt. Und meist sitzt nicht die Person mit der Störung im Behandlungszimmer, sondern die Partnerin oder der Partner. Meist sind sie dann erschöpft, verwirrt und fragen sich, warum sie sich in dieser Beziehung so verloren fühlen.

Gesunder oder pathologischer Narzissmus?

Narzissmus als Begriff ist heute überall. Er wird benutzt, wenn jemand zu viele Selfies postet, wenn ein Chef wenig Kritik verträgt oder wenn ein Ex-Partner immer im Mittelpunkt stehen will. Aber das klinische Bild, das in der Fachpraxis beschrieben wird, geht weit tiefer als eine Charaktereigenschaft. Im DSM-5, dem internationalen Diagnosemanual für psychische Erkrankungen, gilt eine Störung dann als klinisch relevant, wenn das Muster über viele Lebensbereiche hinweg stabil ist, einen deutlichen Leidensdruck erzeugt – oft beim Umfeld, selten bei der betroffenen Person selbst – und bereits seit langer Zeit besteht.

Gesunder Narzissmus ist lebensnotwendig. Er hilft dir, dir selbst treu zu bleiben, Grenzen zu setzen und deine Bedürfnisse zu kennen. Pathologischer Narzissmus hingegen ist ein starres Muster: kein echtes Mitgefühl, ein überhöhtes Selbstbild, das gleichzeitig extrem verletzbar ist, mit der Unfähigkeit, echte Nähe zuzulassen. Dieser Unterschied ist entscheidend – nicht als Urteil über einen Menschen, sondern als Orientierung, wenn du dir fragst, was du in einer Beziehung eigentlich erlebst.

Häufig wird das Störungsbild auch mit Egoismus verwechselt – und das ist ein wichtiger Unterschied. Ein egoistischer Mensch denkt zuerst an sich, setzt seine Interessen durch, kann dabei rücksichtslos wirken. Aber er weiß, was andere fühlen. Er kann Mitgefühl empfinden – er wählt in dem Moment nur, es nicht zu zeigen. Bei einem Menschen mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstruktur sieht das grundlegend anders aus: Die Fähigkeit, sich wirklich in andere einzufühlen – also emotional mitzufühlen, nicht nur intellektuell zu verstehen – ist strukturell eingeschränkt. Eine Studie mit 600 Teilnehmenden, die In-Mind, das wissenschaftliche Magazin für Psychologie, aufgegriffen hat, zeigt: Menschen mit narzisstischen Zügen können zwar kognitiv nachvollziehen, was andere erleben – aber echtes emotionales Mitgefühl bleibt aus. Das klingt abstrakt, fühlt sich aber ganz konkret an: Du erzählst von etwas, das dir wirklich wehtut – und spürst, dass es nicht ankommt, er oder sie können das nicht nachtempfinden.

Wie sich das im Leben zeigt

Bei allen Fallbeispielen sind Namen und Geschichten verändert. Ähnlichkeiten mit realen Personen sind zufällig.

Nähe fühlt sich wie eine Prüfung an

Miriam, 52, Lehrerin, kommt wegen Erschöpfung. Sie erzählt von ihrer erwachsenen Tochter, die zwar liebevoll in guten Momenten, aber fordernd und unberechenbar ist. Wenn Miriam Grenzen setzt, folgt tagelang Schweigen von ihrer Tochter. Wenn ihr ein Fehler unterläuft, hört sie es von ihr noch Wochen später. Immer wieder dieses Gefühl: Ich bin nicht gut genug. Sie fragt sich, ob sie als Mutter versagt hat.

Nicht Miriam hat narzisstische Züge – aber sie lebt mit jemandem, der sie hat. Ihre Tochter funktioniert im Alltag, hat Freundschaften, einen Job. Von außen ist nichts zu sehen. Und trotzdem kehren diese Muster immer wieder: Kritik verträgt die Tochter schlecht, sie braucht Bewunderung und Empathie zeigt sie nur, wenn es ihr passt. Wer nicht mitspielt, wird bestraft – mal offen, mal durch tagelangen Rückzug.

Was Miriam erschöpft, ist die Anpassung. Sie verbiegt sich, erklärt sich, entschuldigt sich – in der Hoffnung, den nächsten Einbruch zu verhindern. Und in der Arbeit erkennt sie dasselbe Muster mit ihrer Vorgesetzten. Das ist kein Zufall, denn wer früh gelernt hat, sich anzupassen, um Nähe zu bekommen – weil ein Elternteil Liebe an Bedingungen geknüpft hat – der kennt dieses Muster wie eine zweite Sprache. Man spricht es fließend, ohne zu wissen, dass es eine Fremdsprache ist.

Erfolg füllt die Leere nicht

Michael, 48, Unternehmer, kommt auf Drängen seiner Frau. Er ist sachlich, charmant, überlegt. Aber wenn er von seiner Frau spricht, werden seine Aussagen scharf: Sie versteht ihn nicht– niemand tut das wirklich, seine Leistungen bleiben ungewürdigt. In der nächsten Stunde erzählt er, dass er seit Jahren keine engen Freundschaften mehr hat. Zu viel Enttäuschung. Er braucht eigentlich nichts von anderen – aber spürt eine tiefe Leere, die er mit Arbeit und Erfolg füllt, ohne dass es je genug wäre.

Das entspricht einem mittleren bis schweren Muster: Ein Selbstbild, das nach außen stabil wirkt, aber innen auf einem fragilen Fundament steht. Eine Forschungsgruppe um Aline Vater von der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat gezeigt, wie das wirklich aussieht: kein stabiles Hochgefühl, sondern ein tief verunsichertes Selbstwertgefühl, das sich hinter einer Fassade von Überlegenheit versteckt. Bewunderung von außen dient nicht als Freude, sondern als lebensnotwendige Regulierung. Und wenn sie ausbleibt, bricht der Boden weg.

Dein Nervensystem passt sich an

Wenn du in einer Beziehung mit einem Menschen mit einer schweren narzisstischen Struktur lebst – als Partnerin, Kind oder enge Kollegin – dann ist das nicht nur psychisch belastend, sondern auch körperlich. Dein Nervensystem lernt, sich anzupassen, du bist immer aufmerksam, einschätzend, bereit. Deine Schultern ziehen sich hoch, deine Brust wird eng und der Atem wird flacher, ohne dass du es merkst. Du hörst auf, deine eigenen Signale zu hören – weil du gelernt hast, dass das sicherer ist.

Wenn dein Körper spricht

Corinna, 59, kommt mit Schlafproblemen und einem Kribbeln in den Armen, das der Arzt nicht zuordnen kann. Ihre Ehe dauert 30 Jahre und ihr Mann entscheidet alles. Wenn sie widerspricht, folgen Ausbrüche – keine Gewalt, aber ein Ton, der schneidet. Sie beschreibt, dass sie manchmal nicht mehr weiß, was sie selbst denkt. „Ich höre seine Stimme, wenn ich überlege, ob ich etwas darf.“ Ihr Körper trägt das Muster als Anspannung tief in der Muskulatur, sie schläft nicht, weil ihr Nervensystem keine Ruhe kennt und spürt sich kaum noch.

Das ist narzisstischer Missbrauch in seiner schwersten Alltagsform – kein Schreien, keine sichtbaren Wunden, es ist ein langsames Auslöschen des eigenen Selbst. Menschen wie Corinna brauchen keine Psychoedukation über Narzissmus, sondern einen Ort, an dem sie sich wieder fühlen dürfen, an dem ihr Körper lernt: hier ist es sicher. Dann kann sie wieder lernen, sich selbst zu spüren und auch zu beruhigen.

Du hast ein Körpergedächtnis

Was viele nicht wissen: Anhaltende Beziehungserfahrungen – ob prägend in der Kindheit oder zermürbend über Jahrzehnte – hinterlassen Spuren im Nervensystem. Das ist keine Metapher, das ist Neurobiologie. Der Körper speichert, was der Verstand lange schon „vergessen“ oder rationalisiert hat als Anspannung, die du nicht zuordnen kannst oder als Erschöpfung, die nach Urlaub nicht besser wird. Das ist dann irgendwann ein diffuses Gefühl, nie ganz da zu sein.

In der Körperpsychotherapie geht es genau darum: nicht nur über Muster zu sprechen, sondern sie zu fühlen, zu orten, zu verstehen – und irgendwann zu verändern. Das kann bedeuten, dass du lernst, wieder zu atmen, wenn du angespannt bist. Dass du bemerkst, wie sich deine Schultern entspannen, wenn du dich erlaubst, nein zu sagen. Und du kannst dich irgednwann auch selbst wieder hören. Yoga arbeitet mit dem Körper, mit Körper- und Atemübung, die dich erdeen. In den stillen Minuten am Ende der Stunde kannst du spüren, was du brauchst. Das ist keine Esoterik – das ist die Regulation des Nervensystems. Das kann ein Teil des Weges sein, es geht aber auch ohn Yoga.

Wann lohnt es sich hinzuschauen?

Du musst keine Diagnose haben, um Unterstützung zu verdienen. Jedoch lohnt es sich, genauer hinzuschauen, wenn du merkst, dass du in Beziehungen – egal ob Partnerschaft, Familie oder Arbeit – immer wieder das Gleiche erlebst: das Gefühl, nie gut genug zu sein, für die Stimmung anderer verantwortlich zu sein oder nicht mehr zu wissen, was du selbst willst, weil du so damit beschäftigt bist, was der andere erwartet. Lerne die Körpersignale wieder zu lesen – Schmerzen, Schlafstörungen, Erschöpfung – für die es keine klare medizinische Erklärung gibt.

Oder auch, wenn du selbst merkst, dass du Menschen in deinem Umfeld verletzt, obwohl du das nicht willst. Wenn sich Nähe für dich anfühlt wie Gefahr, du Bewunderung brauchst und gleichzeitig niemanden wirklich heranlässt, auch das verdient ein genauers Hinschauen – ohne Urteil, mit ehrlichem Mitgefühl.

Das Leid auf beiden Seiten ist real. Die Person mit der Störung leidet – anders, oft unsichtbar, tief verwurzelt in Scham und Verlustangst als die Menschen im Umfeld, die unter Umständen sichtbarer und deutlicher leiden. Beides darf gehört werden.

Warum mir dieses Thema nah ist

Ich begleite seit vielen Jahren Menschen, die erschöpft aus Beziehungen kommen – erschöpft vom Erklären, vom Anpassen, vom Versuch, eine Verbindung aufrechtzuerhalten, die sich immer mehr von sich selbst entfernt haben. Und manchmal kommen auch Menschen, die selbst spüren, dass etwas in ihren Beziehungsmustern sie isoliert – die verstehen wollen, warum sie so handeln, auch wenn sie es nicht steuern können. Beides bewegt mich. Beides begleite ich mit Sorgfalt.

Ich glaube nicht, dass Menschen „gestört“ sind. Ich glaube, dass Menschen Muster entwickeln, die irgendwann sinnvoll waren – und später dann zu eng geworden sind. Daran kann man arbeiten, denn das lässt sich verändern. Nicht immer vollständig, aber immer in Richtung mehr Freiheit und mit einem besseren Kontakt zu dir selbst.

Wenn dich dieser Text in irgendein Form angesprochen hat – weil du dich selbst erkennst oder weil du jemanden erkennst, neben dem du lebst – dann lade ich dich ein, das nicht allein zu tragen.

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  • Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine professionelle Diagnose oder Behandlung. Wenn du unter starken oder anhaltenden Beschwerden leidest, wende dich bitte an eine*n Arzt*Ärztin, Psychotherapeut*in oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon: 116 117).
    Im Notfall: 112 oder die Telefonseelsorge (0800 111 0 111, kostenlos, 24h).

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Hallo, ich bin Annette
Ich bin Berlinerin und war 25 Jahre als Layouterin und Redak­teurin tätig. In den letzten Jahren im Job war ich kurz vorm Burnout und wurde dann ent­lassen. Auch privat habe ich Schick­sals­schläge erleben müssen.

Dabei hilft mir seit über 30 Jahren unter anderem eine regelmäßige Yoga-Praxis.

Andere Menschen begleite ich als Heil­prakti­kerin mit einer ressour­cenorien­tiert, systemisch oder mit einer Trauma­therapie.
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